Damit setzt sich das Wachstum bei den Baugenehmigungen zwar fort, ist aber weniger stark als im gleichen Zeitraum 2014, als das Plus noch bei 5,2 Prozent gelegen hatte. Insgesamt wurden bis September 2015 nur 222.800 Wohnungen genehmigt, gebraucht werden aber 400.000 Wohnungen pro Jahr. Die Zunahme resultiert vor allem aus einem Anstieg der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 5,6 Prozent. Die Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser stiegen in diesem Zeitraum nur um 2,9 Prozent bzw. 1,4 Prozent an. Die hauptsächliche Ursache des immer akuteren Wohnungsmangels in vielen Großstädten ist nach Ansicht des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW die zu geringe Neubautätigkeit. Keineswegs sei nur die aktuell hohe Zahl der Flüchtlinge der Grund, aber ein Anlass, den Blick auf die Wachstumsregionen zu lenken und endlich Maßnahmen zu ergreifen. Gebaut werden müsse für alle Menschen, für Studenten genauso wie für ältere Menschen, für Alleinerziehende und Familien.










