Jetzt liegt der erste Bericht vor. Die zuständige Kommission untersucht die Verringerung des Umsatzes von Kohlenstoff in der Wirtschaft, die Energieeffizienz, den Energiebinnenmarkt, die Energiesicherheit und die Energieforschung. In Deutschland wurde ein Überblick zum Stand der Energiewende gegeben. Die Bilanz ist gemischt: Die erneuerbaren Energien sind inzwischen Deutschlands wichtigste Stromquelle, jedoch wird deutlich, dass weitere Anstrengungen bei der Steigerung der Energieeffizienz erforderlich sind. Das im Energiekonzept der Bundesregierung vorgesehene Effizienzziel wurde verfehlt. Der Energieverbrauch ist im Jahr 2014 zwar um 4,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2013 zurückgegangen und erreichte den niedrigsten Stand seit 1990. Doch daran hatte vor allem die relativ milde Witterung des Jahres 2014 einen großen Anteil. Die Expertenkommission beklagt, dass es für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland derzeit keine politische Mehrheit gibt. Weil die Gebäudesanierungen die Warmmiete oftmals nicht senken, bleiben Mieter oder Vermieter auf den Kosten sitzen. Die positive Wirkung auf die Umwelt überzeugt die Bürger nicht, wenn unklar bleibt, wer die Kosten dafür eigentlich tragen soll.










