Eigentumswohnungen haben im gleichen Zeitraum um 6,51 Prozent zugelegt, während neue Ein- und Zweifamilienhäuser im bundesdeutschen Durchschnitt seit April 2015 nur um 2,74 Prozent teurer geworden sind. Die regionalen Unterschiede sind groß. Dafür sind nach der aktuellen Postbank Studie „Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt“ die Akademiker und beruflich hochqualifizierten Einwohner einer Stadt Schuld. Sie beeinflussen mit ihren meistens über dem Durchschnitt liegenden Gehältern das Preisniveau für Wohneigentum des jeweiligen regionalen Marktes.
Die höchsten Wertsteigerungen durch den Zuzug von Akademikern werden in Nürnberg, Mannheim und Düsseldorf erwartet. In diesen Städten wird sich der Preis für 100 Quadratmeter Wohneigentum bis 2030 voraussichtlich um bis zu 70 Prozent verteuern. Der Grund: In den genannten Städten werden sich die Einkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit hoher beruflicher Qualifikation mehr als verdoppeln – was die Nachfrage nach attraktiven Eigentumswohnungen und damit auch die Preise in die Höhe treibt. Wertsteigerungen von über fünfzig Prozent durch den Zuzug von Hochqualifizierten sind auch in Augsburg, Stuttgart, Münster und Bielefeld zu erwarten. Den stärksten Akademikerzuwachs bis 2030 erwarten Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Karlsruhe. Die Studie belegt, dass die Einkommensentwicklung der Bevölkerung in direktem Zusammenhang mit der Preissteigerung von Immobilien steht.










