Wohnen in Deutschlands Großstädten ist teuer und der Zuzug in die Städte hält an. Da liegt es nahe, nach Alternativen zu suchen. Immer mehr Immobiliengesellschaften richten den Blick daher auf sogenannte Mikroapartments und sprechen damit sowohl Kapitalanleger an als auch die wachsende Interessentengruppe der Single-Kunden, die nicht in Wohngemeinschaften wohnen möchten. In wachsenden Städten, wie zum Beispiel München oder Hamburg, versprechen sich die Anbieter davon ein gutes Geschäft. Die Gesellschaft wird mobiler, was sich auch darin spiegelt, dass viele zwar in der Stadt arbeiten wollen, ihren Lebensmittelpunkt in ihrer Heimat aber nicht aufgeben möchten. Vollständig ausgestattete Objekte sind dann sowohl für junge Mieter, die ihren ersten Hausstand gründen, interessant als auch für Berufspendler. Die Größenordnung der Investition in Mikroapartments ist überdies für viele Privatanleger attraktiv. Bei einem Eigenkapitaleinsatz zwischen 20 bis 40 Prozent erhalten sie für die verbleibende Finanzierungssumme günstige Immobilienkredite.










