Doch der Fernsehempfang per Kabelanschluss oder per Satellit ist in Deutschland noch am meisten verbreitet. Rund 46 Prozent aller Zuschauer nutzen eine dieser beiden Empfangsarten. Zehn Prozent nutzen den Antennenempfang DVB-T für den Fernseher oder Computer und fünf Prozent den Empfang per DSL-Kabel, also die Internetleitung für den Computer. Der Antennenempfang geht mit DVB-T2 gerade in die Testphase, die 2017 beendet sein wird. Danach kann der Zuschauer in den Ballungsräumen rund 40 Programme kostenlos und überwiegend in HD-Qualität empfangen. Wer sein Programm selbst gestalten möchte, kann dazu seinen Computer nutzen. Die Mediathek verschiedener TV-Sender und auch Youtube, Netflix oder Amazon bieten eine riesige Auswahl. Auf den großen Bildschirm des Fernsehers muss dabei niemand verzichten. Moderne PCs werden über ein HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden, der dann nur noch als zweiter Bildschirm dient. Die Bedienung läuft weiterhin über den Computer. Auf diese Weise kommen Spielfilme, Dokumentationen oder Fernsehbeiträge per -Streaming ins Haus. Dabei wird keine Kopie der Medien beim Nutzer angelegt, sondern die Daten werden lediglich während des Gebrauchs zwischengespeichert und danach gelöscht. Zum Fernsehen auf dem Computer, Tablet oder Smartphone dienen auch Magine oder Zattoo, das ist eine Software zur Übertragung von Fernsehkanälen über das Internet. Zattoo wird von Wissenschaftlern und Programmierern in Ann Arbor (in Michigan) und Zürich entwickelt mit dem Schwerpunkt der Verwendung in Europa.










