Deutliche Mietsteigerungen waren nur regional begrenzt zu beobachten. Sie sind in erster Linie ein Problem der Neuvermietungen in Ballungszentren, Groß- und Hochschulstädten. In den meisten anderen Regionen Deutschlands, speziell in den östlichen Bundesländern, lag die Erhöhung der Mieten weit unter dem Durchschnitt.
Nach den Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung wurden bei der Mehrzahl der wirtschaftsstarken Großstädte Steigerungen von 15 bis 25 Prozent festgestellt. Dort mussten im Durchschnitt 1,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche über der ortsüblichen Vergleichsmiete für eine wiedervermietete Wohnung gezahlt werden.
In Städten mit mittlerem Mietenniveau waren es dagegen nur 0,40 Euro. In preisgünstigen Städten lag die Wiedervermietungsmiete sogar um 0,21 Euro unter der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Die regionalen Unterschiede bei den Wohnungsmieten nehmen zu. In den Metropolregionen werde sich die Situation für zuziehende Mieter weiterhin verschärfen, vermutet Dr. Peter Runkel, Direktor des ifs-Städtebauinstituts.










