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Immobilienfinanzierung – so funktioniert’s

Immobilienfinanzierung – so funktioniert’s

22. Mai 2024
Illustration von Menschen, die Geldscheine und Münzen in ein Portemonnaie stecken für eine Immobilienfinanzierung | Immobilienfinanzierung

Seit der Zinswende haben Banken ihre Anforderungen für die Immobilienfinanzierung angehoben. Doch trotz strengerer Richtlinien ist sie nach wie vor möglich. Die Voraussetzung ist allerdings, dass der Finanzierungsplan sorgfältig durchdacht ist. Was sollte dabei beachtet werden?

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Auch wenn sich die Zinsen für die Immobilienfinanzierung bei derzeit 3,5 bis 4 Prozent eingependelt haben (Stand Mai 2024), sind Kaufinteressenten nach wie vor zurückhaltend. Obwohl der Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiterhin stark ist, fragen aktuell immer noch wenige potenzielle Käufer bei Verkäufern und Maklern Immobilien an. Die Immobilienpreise werden vielerorts als noch zu hoch wahrgenommen, obwohl viele Verkäufer ihre Preise gesenkt haben.

Dabei kann es sich jetzt lohnen, Verkäufern und Maklern die eigenen Finanzierungsmöglichkeiten offenzulegen. Dies erleichtert den Verkäufern, auf die aktuellen Marktentwicklungen entsprechend zu reagieren. Potenzielle Käufer sollten jedoch sicherstellen, dass ihre Finanzierung mit ihrem kreditgebenden Institut abgestimmt ist, bevor sie ein Angebot für eine Immobilie abgeben.

Gründlich planen

Eine frühzeitige und gründliche Planung ist essenziell: Ihr Eigenkapital und Ihr monatliches Haushaltsnettoeinkommen sind die wichtigsten Faktoren, die bestimmen, wie viel Ihre Immobilie kosten darf. Lassen Sie sich bei der Planung von Finanzierungs- und Immobilienexperten unterstützen. Ein lokaler Qualitätsmakler zeigt Ihnen, wo Sie Immobilien finden, die Ihrem Budget entsprechen. Ein unabhängiger Finanzierungsexperte hilft Ihnen dabei, eine passende Finanzierungslösung zu finden.

Eigenkapital

Der Kauf einer Immobilie ohne Eigenkapital ist in der Regel schwierig. Finanzierungsexperten empfehlen, dass 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises durch Eigenkapital gedeckt sein sollten. Auch die Kosten für Notar, Grundbuch, Maklergebühren und die Grunderwerbsteuer werden für gewöhnlich aus dem Eigenkapital bezahlt. Je mehr Eigenkapital Sie zur Verfügung haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Banken eine Finanzierung gewähren. Zudem kann ein höherer Eigenkapitalanteil zu günstigeren Konditionen und niedrigeren Tilgungsraten führen. Oftmals kann auch die Familie durch ein privates Darlehen beim Eigenkapital unterstützen.

Förderungen prüfen

Der Staat unterstützt den Kauf von Immobilien mit einer hohen Energieeffizienz durch verschiedene Fördermaßnahmen wie Zulagen, Steuervorteile, günstigere Zinsen oder nicht zurückzahlbare Zuschüsse. Förderungen können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie bei regionalen Förderprogramme beantragt werden. Experten aus den Bereichen Finanzierung, Energie und Immobilien helfen Ihnen bei der Suche nach passenden Förderungen.

Sie suchen Unterstützung bei der Immobilienfinanzierung? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und können Ihnen unabhängige Finanzierungsexperten empfehlen.

 

Hinweis

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © AlisaRut/Despositphotos.com

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